sanfte Zeilen

Dezember 4, 2009

was ist Liebe ?

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 7:07
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… was ist Liebe?

 

 

 

fragst du mich …

 

 

Ich laß dir
über die schmale Hand
Wasser fließen
und frage dich,
was du jetzt spürst

und du sagst es mir
mit deinem Mund.

laß dich ruhig
in eine Kerze sehn
und frage dich,
was du siehst

du flüsterst: Licht ….

Ich laß dein Gesicht
in meiner Hand
Eine Höhle bauen
und frage dich

wenn du deine Wange
an meine Finger schmiegst,
was du jetzt fühlst

und deine Augen reden
von Liebe …

© Chr.v.M.

 

 

November 8, 2009

Spürbar

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 1:59
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spürbar
es ist wie
ein sanftes halten
deiner hand,
oder wie ein
berühren
sacht
deiner lippen
ein liebevoll zarten kuß
darauf gehaucht
das gefühl
haut auf haut
ganz nah
sich zärtlich reibend
das ich spüre
wenn ich an dich denke.
ein umklammern und festhalten
meiner und deiner seele
ein miteinander fliegen
in glückseligkeiten schwimmen
und eintauchen
ein gedanke an dich
der sich auf mich setzt
wenn ich so traurig bin
und mich unendlich
glücklich macht.
© C.v.M.
* Christin *

 


Oktober 30, 2009

Fabelwesenschattenspiele

Gespeichert unter: aus meiner Feder, momente — Chr. v. M. @ 10:16
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welch tag

ein flatternder tanz

wie ein offener mund
lautloser schrei
ein aufbäumen
letzte darbietung.
tausendfach gebrochene sonnenstrahlen
gleißend spielend blenden
in sich kippendes
prismafarbenes ergießen
auf aufgeplatzten wellen

schwappendes nachtboot im gleiten
und auf den lippen des schiffers ein lied
der dunkelheit geweiht


leise
du


in der abendstille


störe nicht die ruhe
gleite — gleite
das dunkle nachtvolk ist unterwegs


gleite

ihr

ist die Traumwelt geweiht.

© C.v.M.


Fabelwesenschattenspiele

leise Welten ..hier bleiben wollen …

Gespeichert unter: Tagebucheintragungen, aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 10:08
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sanfte hügel weichfließend bis in die wattebausch wolken.
in sich verschwimmt grünbrau mit einer umarmung.
knacksende hölzer äste angebrochen

verstreut aufgeschüttet und im vermoosen
harzig duftend – wie ein bett – schwebend über
moosigblühenden waldboden.


sitzend ich- erschauert mit den blick
in die unendlichen fernen des italienischblauen himmels
in diese leisen welten menschlichen schweigens hier ,
nur natürliche ruhe
so tief vom grunde der stille.


so klein sinkt mein herz ein
und tanzt ohne furcht mit mutter natur einen walzer
und dort das rauschen in den baumkronen -
wo der junge wind blätter küsst und mich vergleichen läßt
mit dem lautsein dort unten im trubel und hektik zwischen menschen
eine stillspiegelung mit jener endlosen
leis`heit wie das ewige dasein
der lebendigtönenden jahreszeiten hier.


die gedanken stürzen bis ins übermaß und
tauchen ab,
einsinken in diesem meer ist
wie ein hoffnungslos inniges ertrinken
und ewig dann bleiben wollen

hier auf dem hügel zwischen himmel und erde.

© C.v.M.

Oktober 24, 2009

Seelenküsse für meinen Bruder

Gespeichert unter: aus meiner Feder, momente — Chr. v. M. @ 11:28
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Man kann buchstaben so aufhängen das der wind die backen aufbläst und durch sie hindurchfährt.
bis sie zu schwingen anfangen , ein läuten erklingt -
wie die königsblauen glockenblumen die nur sonntagskinder hören oder vielleicht verliebte.
verschworene wortmelodien zitternd in der luft fast greifbar.


der ast trägt sie leicht und kinderaugen staunen.

großvater lehnte am stamm und wir saßen geschützt unter dem blattwerk im schatten mit hochgezogenen knien
lauschten seinen kleinen geheimnisumwitterten geschichten die wie von zauberhand gestalt annahmen
traumwelten die nur uns gehörten meinem bruder und mir.

keine begann mit es war einmal- nein

sie waren auf seinen lippen und wir saugten sie in uns ein, tranken sie gierig
waren in ihnen integriert, durchlebten sie.

lachende kinderträume
die sich in dem gesicht des alterndes mannes wiederspiegelten
und marienkäfer krabbelten auf dem – U -
schaukelten dort eine weile bis sie die spitze erreichten und zum flug starteten
auf unser erstauntes – O -

…..verloren ihre punkte die sanft auf dem

U und dem O

zum liegen kamen.
wie waren wir glücklich.

© C.v.M.
* Christin *

Oktober 19, 2009

im Suchen : ich ..

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 3:23
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sehnsucht nach farben

ich suche das ende

vom regenbogen

wälze mich durch farben

im colorrausch tanze ich

nackt

zwischen lila und senfgelb

tauchen in smaragdgrün


silberblitzende fische

springen mir aus

dem offenem mund

zwischen wahn und erfolg

ist es nicht weit


so rutsche ich längsschräg

an der liebe vorbei

kippe tränenwasser aus

das die mäuler nach luft ringen

verschwappte rosinenträume

und unterwegs im abgleiten

schneide ich streifen

in das erfolspapier

und suche

mit dem großen onkel

tastend das ende

des regenbogens.


© C.v.M.

* Christin *


Geliebtes DU

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 1:53
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geliebter

sie fallen hinter die sterne
worte
aus
buchstaben
sinken ein
und sprießen neu
wartend
das ich sie pflücke
sie drängeln sich
im stehen
wachsen

nach meiner gierigen hand
fallen
nein
stürzen vom himmel
wenn du nach ihnen rufst
und ich
ich sortiere sie dir
neu
und streue sie wieder aus
über unsere liebe
das sie in dich einsinken
wieder und wieder
worte
wie :
ich liebe dich !

© C.v.M.
* Christin *

der Punkt

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 10:47
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der Punkt

“ geliebter
ich möchte dir heute
einen punkt
als lächeln
auf das i setzen
als
W i R .“

an deinen haerchen
drückt sich mein atem
ich versinke
zwischen den falten
deiner flauschigen decke
fühle unter deiner haut
das klopfen unserer herzen
im eintauchen
rollen
wir
den punkt
auf unsere liebe.

© C.v.M.

September 29, 2009

das Warten

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 12:38
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das warten..
unter der wurzel der diestel
wohnt die sprache
es zittert im starren geäst
der klang meiner sprache

ein warten

im schatten des unterholzes.


© C.v.M.
* Christin *
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September 20, 2009

goldbeflaggt der herbst !

Gespeichert unter: aus meiner Feder — Chr. v. M. @ 1:11
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goldbeflaggt der herbst !

hundert bunte drachen

steigen
schweben

segeln in den lüften


weben tänzelnd liebesreigen

und im goldbraun
stoppelfelder

stehen knaben – winken mädchen
sommerlich noch dünn bekleidet


lachen dort nicht sommersprossen ?

goldne flaggen
himmelsbooten

flügelschlagend

himmelblau wie eingewickelt

herbstfroh uns
ein
* seid willkommen ! *
© C.v.M.


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